In diesem Artikel findest du einen Überblick, warum für dich bereits im Lehramtsstudium eine Optionsversicherung sinnvoll ist.
Du studierst Lehramt und planst, später ins Referendariat zu starten? Dann solltest du dich frühzeitig mit dem Thema private Krankenversicherung (PKV) beschäftigen.
Eine Optionsversicherung kann dir viele Vorteile bringen und dir den späteren Wechsel in die PKV enorm erleichtern. Warum das so ist und wie du langfristig davon profitierst, erfährst du in diesem Artikel.
Was ist eine Optionsversicherung?
Eine Optionsversicherung sichert dir das Recht, zu einem späteren Zeitpunkt ohne erneute Gesundheitsprüfung in die private Krankenversicherung einzutreten. Das bedeutet, dass dein aktueller Gesundheitszustand „eingefroren“ wird. Krankheiten oder Verletzungen, die während deines Studiums auftreten, spielen für die PKV dann keine Rolle mehr.

Vorteile der Optionsversicherung für Lehramtsstudierende
1. Keine erneute Gesundheitsprüfung
Dein Gesundheitszustand wird zum Zeitpunkt des Abschlusses festgehalten. Spätere Erkrankungen oder Unfallfolgen haben keinen Einfluss auf deinen PKV-Beitrag oder deine Aufnahmebedingungen.
2. Garantierter Zugang zur PKV
Unabhängig davon, ob du während des Studiums gesundheitliche Probleme bekommst, kannst du zum Beginn deines Referendariats problemlos in die PKV wechseln.
3. Keine Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse
Da mit dem Start ins Ref keine neue Gesundheitsprüfung stattfindet, kannst du durch die Optionsversicherung verhindern, dass aufgrund von Krankheiten während des Studiums höhere Beiträge oder Leistungsausschlüsse drohen.
4. Geringe Kosten
Eine Optionsversicherung ist sehr günstig und kostet oft nur rund 1 Euro pro Monat. Wenn du dich also direkt im ersten Semester entscheidest und fünf Jahre studierst, hast du gerade mal 60 Euro ausgegeben – und sparst dir ein Leben lang mögliche Risikozuschläge!
5. Flexibilität bei der Tarifwahl
Zum Zeitpunkt des Wechsels kannst du aus den aktuellen Tarifen des Anbieters wählen und musst dich nicht bereits bei Abschluss der Optionsversicherung auf einen bestimmten Tarif festlegen.
Ablauf: Von der Optionsversicherung zur PKV
- Aktivierung der Option
Sobald du ins Referendariat startest und beihilfeberechtigt wirst, kannst du deine Optionsversicherung aktivieren. - Wahl des PKV-Tarifs
Du suchst dir den für dich passenden Tarif aus, der mit der Beihilfe kombiniert wird. - Nachweis der Beihilfeberechtigung
Der Versicherer benötigt einen offiziellen Nachweis deiner Beihilfeberechtigung. - Anpassung des Versicherungsschutzes
Dein PKV-Tarif wird an deinen Beihilfesatz angepasst, sodass du optimal abgesichert bist. - Fristen beachten
Die Aktivierung der Option muss meist innerhalb von sechs Monaten nach Beginn des Referendariats erfolgen.

Was passiert, wenn du keine Optionsversicherung hast?
Während des Studiums kann viel passieren: Unfälle, Krankheiten, Operationen oder „nur“ Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten. Diagnosen, die dein Leben vielleicht kaum beeinflussen, aber in deiner Krankenakte stehen – und genau das kann teuer werden!
Private Krankenversicherungen erheben nämlich sogenannte Risikozuschläge oder lehnen dich im schlimmsten Fall sogar ab. Dann bleibt nur noch die Öffnungsaktion oder die gesetzliche Krankenversicherung, was oft nicht optimal ist. All das kannst du mit einer frühzeitigen Optionsversicherung vermeiden! Während des Studiums kann viel passieren: Unfälle, Krankheiten, Operationen oder „nur“ Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten.
Diagnosen, die dein Leben vielleicht kaum beeinflussen, aber in deiner Krankenakte stehen – und genau das kann teuer werden! Private Krankenversicherungen erheben nämlich sogenannte Risikozuschläge oder lehnen dich im schlimmsten Fall sogar ab. Dann bleibt nur noch die Öffnungsaktion oder die gesetzliche Krankenversicherung, was oft nicht optimal ist. All das kannst du mit einer frühzeitigen Optionsversicherung vermeiden!
Optionsversicherung vs. Anwartschaft – Wo liegt der Unterschied?
