Investment-Strategien als Lehrer

5 Tipps zum Investieren als Lehrer:in
Was machst du mit deinem Geld, was du nicht zum täglichen Leben brauchst? Wenn es auf dem Konto liegt, wird es durch die Inflation mit der Zeit weniger wert, das ist also keine gute Option für größere Summen. Welche Anlagestrategie dafür besser geeignet ist, hängt von deinen Vorstellungen ab, was deine Ziele und Wünsche sind. Das Geld für den Hausbau kann z.B. langfristiger angelegt werden als für eine Reise. Du brauchst aber nicht unbedingt ein festes Ziel, für das du sparst. Solange du möglichst früh anfängst zu investieren und so die lange Laufzeit einer Anlage nutzt, kannst du dir auch ohne vorher festgelegtes Ziel ein Vermögen aufbauen und später so nutzen, wie du es dann brauchst.
Die entstehende Lücke lässt sich durch eine private Altersvorsorge minimieren. Für ein optimales Ergebnis nutzt du am besten den Zinseszinseffekt, indem du langfristig Geld anlegst. Je früher du startest, umso weniger musst du für dein Ziel tatsächlich investieren, da sich dein Geld von Jahr zu Jahr immer wieder verzinst.
Die Anlagemöglichkeiten sind unendlich: Neben den klassischen Varianten wie Immobilien, Fonds oder Versicherung, gibt es viele weitere Möglichkeiten. Hier musst du für dich persönlich die beste Strategie finden, mit der du dich wohlfühlst, denn welche Altersvorsorge am Ende am besten ist, lässt sich im Vorfeld nicht sagen. Das wichtigste ist, dass du überhaupt anfängst dich darum zu kümmern.

Spareinlagen

Spareinlagen (z.B. Tagesgeld) sind sichere Anlageformen. Es gibt keine Kurs- oder Währungsrisiken, wodurch aber auch die Verzinsung niedrig ausfällt.
Zu meinem Fondsshop, wo du dir deine Sparpläne direkt aufbauen kannst. Gerne helfe ich dir bei der Auswahl.

Aktienmärkte

Aktienmärkte bieten Chancen auf hohe Renditen. Dem gegenüber stehen aber auch Risiken, die sogar bis zum Totalverlust reichen können.
Durch Investmentfonds lässt sich dieses Risiko breiter streuen. Dieser investiert z.B. nicht in eine einzelne Aktie, sondern in eine Vielzahl verschiedener Aktien. Neben aktiven Fonds wie z.B. Aktienfonds oder Rentenfonds, gibt es passive Fonds, sogenannte ETFs.

Immobilien

Immobilien bieten als Sachanlage eine hohe Sicherheit vor Wertverlust. Du kannst die Immobilie entweder selbst zum Wohnen nutzen oder auch vermieten, sodass du regelmäßige Mieteinnahmen generiert.

Die 5 wichtigsten Tipps 
für Lehrer beim Investieren

Setze nicht alles auf eine Karte, sondern streue deine Anlage

Diversifikation ist das Stichwort und meint, das eigene Kapital auf verschiedene Anlageklassen und Werte zu verteilen.
Anstatt also regelmäßig 100 Euro in eine Einzelaktie zu investieren, solltest du
lieber einen breit streuenden Fonds wählen oder jeweils 50 Euro in zwei verschiedene Fonds investieren.
Diversifizieren solltest du auch zwischen den Anlageklassen. Also zum Beispiel
nicht nur in Aktien investieren, sondern auch in Immobilien, Anleihen,
Edelmetalle, Rohstoffe oder alternative Investments. So kannst du dir ein
Portfolio ganz nach den persönlichen Bedürfnissen und der eigenen
Risikotoleranz zusammenstellen.

Beginne möglichst früh mit Investieren und Anlegen

Je früher du anfängst zu investieren, desto mehr profitierst du vom Zinseszins.
Oder von Dividenden und wiederangelegten Erträgen, wenn du in Aktien, ETF oder Investmentfonds anlegst. Selbst wenn du monatlich nur Minimalbeträge
investierst erhöht der Faktor Zeit die eigene Rendite wesentlich.

Spekuliere nicht mit deinem Geld, sondern lege es an

Kaufen, verkaufen, kaufen, verkaufen. So stellen sich viele das Anlegen in Aktien, Fonds oder ETFs vor. Definiere deinen Anlagehorizont. Dafür sind deine Ziele entscheidend.
Anlagehorizont und Investmentziele korrelieren direkt miteinander. Während der Anlagehorizont bei der Altersvorsorge vielleicht bei 30
Jahren liegt, sind es für den Urlaub vielleicht nur 12 Monate. Der Anlagehorizont sollte die Wahl deiner Anlageform maßgeblich beeinflussen. Als Faustregel gilt, dass du mit einem längeren Anlagehorizont mehr Risiken eingehen kannst, da du die meisten Krisen einfach aussitzen und auf bessere Zeiten warten kannst.

Ermittle deinen persönlichen Sparbetrag

Mach dir vor dem Investieren bewusst, wie viel Geld du sorglos in deine Anlageziele stecken kannst. Dafür musst du Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen und schauen, wie viel Geld dir jeden Monat zur freien Investition verfügbar bleibt.
Lege deinen Sparbetrag ruhig etwas niedriger fest. Das Wichtigste ist nämlich, dass du Ihn langfristig halten kannst, ohne in finanzielle Engpässe zu geraten. Der Zinseszins ist dein Freund und Geldanlage ist vor allem langfristig erfolgreich.
Übrigens: Selbst ein kleiner Einstieg lohnt sich. Mit nur 25 Euro im Monat kannst du schon privat für Ihr Alter vorsorgen. Je früher du damit beginnst, desto besser.

Lege eine Notfallrücklage an

Jederzeit kann etwas Unerwartetes passieren. Das Auto kann kaputt gehen, du brauchst eine neue Waschmaschine oder ähnliches. Sowas ist immer sehr ärgerlich und kostet Geld. Damit du unerwartete Ausgaben nicht durch die Liquidierung deine Investment-Portfolios begleichen musst, solltest du eine Notfallreserve anlegen. 


In dieser solltest du möglichst den Lebensunterhalt für mindestens drei bis sechs Monate zurücklegen. Zur Verwahrung der Notfallrücklage kannst du flexible und als sicher geltende Geldanlagen wie Tagesgeld wählen. Beachte aber, dass die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto aktuell deutlich unter der Inflation liegen.
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